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Intime Hochzeit – Feiern im kleinen Kreis

Meinen heutigen Blogartikel möchte ich besonderen Festen widmen – und zwar den kleinen und intimen Hochzeitsfeiern.
Nicht nur, weil momentan ohnehin keine großen Zusammenkünfte zugelassen sind, vielmehr weil ich die Vorteile und positiven Aspekte einer überschaubaren Hochzeitsfeier thematisieren möchte.

Sobald sich Paare entschieden haben, im kleinen Kreis zu heiraten, kommen schnell wichtige Fragen und Gedanken auf: Wie gestalten wir, in welchem Umfang, unsere Feier? Wo liegen unsere Prioritäten? Wen laden wir ein, um niemanden zu enttäuschen oder zu vergrämen?
Mein Rat an alle Brautpaare ist immer der Folgende: Es geht um euch! Es geht nicht um eure Gäste.

Die Entscheidung, wen man einlädt und wen nicht, ist eine sehr emotionale und intensive. Die Brautpaare sind gezwungen, eine Entscheidung zu treffen und Freunde oder Familie ‚einzuteilen‘ in A und B, in eng und weniger eng. Sobald die Gästeliste dann steht, ist es unglaublich schön zu wissen, dass ihr einen der schönsten Tage im Leben mit den Leuten verbringen werdet, mit denen ihr ihn auch wirklich verbringen wollt – im kleinen Kreis. So habt ihr Zeit füreinander und macht euch einen richtig schönen und harmonischen Tag.
Große Hochzeiten sind ja bekanntlich durchorganisiert und das Brautpaar hat eigentlich kaum Zeit für seine Gäste. Diese müssen beschäftigt und unterhalten werden. Viele Paare sagen dann hinterher, dass sie davon selber eigentlich wenig hatten, dass es eher nur für die Gäste war.

Ich denke, dass der Fokus bei kleinen Hochzeiten wieder mehr auf dem eigentlichen Grund der Hochzeit liegt: auf dem Paar, dem neuen Verbund und der Freude auf die gemeinsame Zukunft. Darauf, dass sich die Familien wirklich kennenlernen und sich näher kommen.
Dieses Jahr hat sich viel getan, im Innen und im Außen, und der “Slowdown” hat uns gezeigt, dass die, die zusammengehören, näher zusammenrücken und man zum Ursprung zurückkehrt. Das ist wichtig und notwendig.

Bei kleinen Festen kann man sich besonders darauf konzentrieren, Details liebevoll zu gestalten, ohne dafür Unsummen ausgeben zu müssen. Weil man eben nicht 100te geladene Gäste verköstigen und entertainen muss, kann man das Geld z.B. in einen schönen Traubogen, einen TraurednerIn oder FotografIn investieren 🙂
Man kann sich auch eine bezaubernde Location aussuchen. In meinem Beispiel ist es das kleine Standesamt in Königswinter, wohin ich die traumhafte Trauung von Paula und Gordian als Fotografin begleiten durfte.
Ich habe den beiden ein paar Fragen gestellt und darf euch außerdem ein paar tolle Fotos zeigen.

Es ist mir an dieser Stelle noch wichtig zu sagen, dass ich große Hochzeitsfeiern natürlich nicht herabsetzen oder schlecht reden möchte – diese sind natürlich einzigartig und wunderschön, aber kleine sind genau das auch, und daher möchte ich Mut machen, für diese andere Möglichkeit seine Hochzeit zu feiern.

Warum habt ihr euch für eine standesamtliche Trauung in kleinem, intimem Rahmen entschieden?

Wir fanden es schön, eine Feier zu machen, die im familiären, privaten Rahmen stattfindet. Bei unserer standesamtlichen Hochzeit hatten wir nur die Familie und wenige beste Freunde eingeladen – die Menschen, die uns so am allerwichtigsten sind. Das war für uns auch der Reiz an der Sache, ganz ungezwungen und zwanglos zu sein, ohne darauf achten zu müssen, dass alles glatt läuft. Es war eine ganz entspannte Atmosphäre.

Das ist auch direkt das Besondere an einer kleinen Feier: Wir konnten uns einfach darauf einlassen, entspannen und es mehr genießen, weil nicht alles so durchgeplant war und wir nicht dauernd das Gefühl hatten, mit allen Leuten quatschen zu müssen. Bei einer kleinen Feier hast du Zeit, um dich mit jedem mal zusammenzusetzen, außerdem hat man seine Gäste besser im Blick. Nach der Trauung haben wir eine Grillparty auf unserer Terrasse organisiert. Das war wunderschön, draußen im Garten, mit den engsten Leuten. Da wir so wenige Gäste hatten, konnten wir uns auch um das Essen selber kümmern, was natürlich auch wieder eine Kostenerleichterung ist. Es war alles total ungezwungen. Es war ein schöner Moment: Wir konnten den Abend draußen ausklingen lassen mit den Menschen, die uns am nächsten stehen.

Woran erinnert ihr euch gerne zurück?

Was wir auch schön fanden war, dass alle ins Standesamt reingepasst haben und jeder einen Sitzplatz hatte. Danach konnten wir auch noch mit jedem quatschen, weil es einfach keine Masse an Leuten waren.

Eine intime Feier ist etwas ganz Besonderes. Man kann sich danach immer noch entscheiden, eine große Party nachzufeiern.
Es war familiär, ganz intim und dadurch auch ganz intensiv – wir konnten uns auf das Wesentliche konzentrieren.

Ich bedanke mich herzlich für das kleine Interview.

Hast du als LeserIn auch eine Meinung zu diesem Thema? Dann diskutiere gerne unten in den Kommentaren mit. Schreib mir, was du darüber denkst.

Bis bald
Deine Anne

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